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1. MS : 1. Spiel der Hinrunde ging an die Bayern

Rund 180 Zuschauer verfolgten das Auftaktspiel unserer Alemanninnen gegen den FC Bayern München 2. Bei hochsommerlichen Temperaturen zeigten unsere Mädels eine kämpferisch starke Leistung, mussten sich aber am Ende verdient mit 0:2 (0:0) geschlagen geben.

Aufstellung Mit Laura Jendrzejko und Sabrina Bemmelen fehlten Trainer Dietmar Bozek gleich zwei wichtige Stammspielerinnen. Für Bemmelen rückte Marcelli in die Startelf und die Position von Jendrezejko auf der rechten Aussenbahn übernahm die wiedergenesene Kapitänin Julia Comouth.

Bayern dominierte die Partie von Beginn an und setzte unsere Mannschaft unter Druck. Allerdings standen die Alemanninnen defensiv gut, sodass sich die Bayern in der ersten halben Stunde lediglich eine Torchance herausspielten. Ein Kopfball nach Flanke über Bayerns linke Seite konnte von Torhüterin Julia Hahn zur Ecke geklärt werden (5.). In der 31. Spielminute bot sich den Münchenerinnen durch einen Freistoß aus zentraler Position eine erneute Gelegenheit. Den von der Mauer abgefälschten Ball parierte Hahn sehenswert. Kurz danach setze sich eine Bayernspielerin nach einem Pass in den freien Raum im linken Halbfeld durch und kam zum Abschluss. Ihr Torschuss war allerdings zu ungenau und landete in den Armen der Torhüterin (31.). Kurz vor der Pause verfehlte die Direktabnahme der Bayern nach einer Flanke nur knapp ihr Ziel. In der 44. Spielminute konnten sich die Aachenerinnen über die linke Aussenbahn gut durchsetzen. Möthraths Flanke entwickelte sich ungewollt zu einem Torschuss und segelte knapp über das Tor.

Halbzeitfazit: Bayern kontrollierte die erste Halbzeit weitestgehend und konnte Akzente über Außen setzen. Alemannia versuchte vor allem über Konter Nadelstiche zu setzen, die jedoch nicht gut ausgespielt wurden.

In den den ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte keimte Hoffnung für die Alemannia auf. Die langen Bälle aus dem Abwehrverbund fanden in Tsutsumi und Marcelli ihre Abnehmer (48.) (51.). Die Angriffsbemühungen unserer Alemanninnen verflachten dann aber zunehmend, sodass Bayern wieder die Oberhand gewann. So kam es nicht überraschend, dass die Münchnerinnen in der 60. Spielminute in Führung gingen. Eine Hereingabe von rechts wurde von den Aachenerinnen nicht konsequent geklärt. Strahl schob aus 6 Metern zur Führung ein. Auch in der Folge hatte Aachen die Chance auf Konter, die aber mühelos unterbunden werden konnten. Die nächste Torgelegenheit ging erneut auf das Konto der Bayern. Strahl setze sich über über unsere linke Seite gegen drei Spielerinnen durch und kam zu einem ungefährlichen Torabschluss (70.). Weitere Angriffe der Bayern endeten oftmals im Abseits oder konnten unterbunden werden. Die Entscheidung fiel in der 86. Minute. Durch einen Pass in die Schnittstelle wurde die AlemannenAbwehr, die mittlerweile auf eine Dreierkette umgestellt wurde, überspielt. Bayern spielte den folgenden Ball flach in den 16er. Dort konnte er zwar noch durch Streller weggespitzelt werden, landete dann aber bei der einschussbereiten Bader.

Fazit: Insgesamt lässt sich auf die Leistung aufbauen. Alemannia Aachen zeigte kämpferische Stärke und eine mannschaftliche Geschlossenheit.

Aufstellung: Hahn - Möthrath, Schmid, Streller, Keusgen (70. A.Schüller) - Bartoschek, Zsolt, Beetz, Comouth (46. L. Schüller) - Tsutsumi, Marcelli

( Bericht von Svenja Streller )
( Fotos von Joes Bilderkiste )

 

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