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U 15: Erst pfui, dann hui

Hasselholz: Nachdem unsere U 13 so erfolgreich die Vorlage gegeben hat, wollte unsere U 15 dem natürlich nicht nachstehen. Zu Gast war an diesem trüben Samstagnachmittag die U 17 Vertretung vom SC Blau-Weiss 06 Köln. Nach zähem Beginn stand es dann am Ende doch deutlich 5:0 (Halbzeit 0:0) für unsere Alemannia Mädels.

Da viele Mädels unseres jüngeren Jahrgangs an einem Wochenend-Stützpunktlehrgang in Hennef teilnehmen durften, stellte sich die heutige Truppe fast von selbst auf. Nur durch die Unterstützung von zwei Mädels aus dem Team von Markus (danke an Celina und Paula), konnten überhaupt genügend Spielerinnnen auf den Platz geschickt werden.

Trotz der von Anfang an spielbestimmenden Spielweise, wirkte unser Team recht planlos in der 1. Halbzeit. Keine Ordnung in allen Mannschaftsteilen dazu noch viele individuelle Fehler und  wenig Laufarbeit, da kann kein Spielfluss aufkommen. Die tief stehenden Gäste hingegen, spielten entsprechend  diszipliniert und konnten sich je länger die Halbzeit dauerte immer mehr aus der Umklammerung befreien und sich selbst die ein oder andere gute Tormöglichkeit erarbeiten.

Entsprechend versteinert waren die Mienen unseres Trainerinnen-Gespanns beim Gang in die Kabinen zur Halbzeitpause. Die sonst so erhellenden Gesichtszüge erschienen jetzt mit großen Sorgenfalten durchsetzt. Es sollte sich jedoch wieder einmal zeigen, dass die Beiden die richtigen Worte für die 2. Spielhälfte fanden.

Trotz des immer stärker werdenden Regens begannen nach dem Wechsel unsere Mädels schwungvoller. Ideen waren plötzlich vorhanden und die Laufwege der freien Mitspielerinnen erkannt. Die durchgeführten Positionswechsel nach der Pause trugen ihre Früchte. So wurden dann auch schnell, zwei schön herausgespielte Treffer erzielt. Dieser beruhigende 2:0 Vorsprung lockerte das Spielgeschehen und die Räume auf dem Platz. Die Kölnerinnen taten nun gezwungener Maßen mehr für die Offensive. Unsere Mädels jedoch, ließen hinten nichts mehr anbrennen und fanden ebenfalls gefallen an dem Mehr an Freiräumen. Die Spielzüge wurden jetzt konsequent bis zum Abschluss zu Ende ausgespielt. Belohnung hierfür waren dann noch zwei weitere Treffer durch Fernschüsse, sowie ein weiteres Tor nach gelungener Vorarbeit und guter Einzelleistung.

Triefend nass, erschöpft aber auch zufrieden mit der in der 2. Halbzeit gezeigten Leistung, ging es für unsere Mädels nach dem Spiel unter die erwärmende heiße Dusche. Und auch bei Britta und Sanya (im übrigen nicht minder nass) war das Lächeln auf den Lippen zurückgekehrt.

Am nächsten Wochenende geht es dann weiter mit der Auswärtspartie gegen die Mädels von GW Brauweiler II.

( Stefan Weiß )

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