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U 15: Torfestival in der Eifel

Hellenthal: souverän und spielbestimmend zeigte sich unsere U 15 auch in Ihrem 4. Saisonspiel. Im Spiel gegen die Spielgemeinschaft Ländchen / Sieberath-SG Dahlem / Schmidtheim gelang ein ungefährdeter und auch in dieser Höhe verdienter 11:0 (Halbzeit 5:0) Erfolg. Verlustpunkfrei und mit mittlerweile 34 geschossenen Toren steht die Mannschaft folglich weiter auf Platz der aktuellen Bezirksliga Tabelle.

Von Beginn an wollten es unsere Mädels wissen. Die von den Trainerinnen geforderte bessere Chancenverwertung wurde sofort in die Tat umgesetzt. 3 Chancen, 3 blitzsaubere Tore waren das Ergebnis der ersten Spielminuten. Danach ließen sie es etwas ruhiger angehen und so mancher schöner Spielzug oder Torchance wurde durch die widrigen Platzverhältnisse negativ beeinflusst. Der Echtrasen nämlich präsentierte sich in einem sehr grenzwertigen, glitschigen und unebenen Zustand. Erst kurz vor Ende der 1. Halbzeit gelangen dann doch noch die Treffer 4 und 5.
Leider nicht so gut ging die Halbzeit für unsere Spielerin Vivien zu Ende. Sie prallte unglücklich mit einer Gegenspielerin zusammen und verletzte sich so schwer am Fußgelenk, dass sie zur Halbzeitpause vom Platz getragen werden musste. Da sich zuvor auch eine Gegnerin schwer verletzt hatte, konnte der mittlerweile eingetroffene Notarzt sich um beide Spielerinnen kümmern. Von hier aus wünschen wir den beiden alles Gute und gute Besserung.

In der 2. Halbzeit das gleiche Bild. Torchance um Torchance wurde erarbeitet. Weitere Treffer erzielt durch feine Einzelleistungen, erfolgreich ausgespielte Kombinationen und durch Standartsituationen. Das kurioseste Tor fiel zum 8:0 als der Ball jeweils von unterschiedlichen Spielerinnen erst an den linken Pfosten, dann an den rechten Pfosten prallte. Mit dem dann anschließenden 3. Torschuss, fand der Ball dann endlich den Weg ins gegnerische Tor. Unsere beiden Torhüterinnen (Wechsel in der Halbzeit) verlebten einen ruhigen Spätnachmittag, wurden durch gelegentliche Rückpässe mit ins Spielgeschehen eingebunden und hatten sonst jeweils nur eine Gelegenheit sich wirklich auszuzeichnen. Am Ende sprangen 6 weitere Treffer in der 2. Halbzeit heraus und wäre da nicht der Pfosten oder die Latte bei weiteren Gelegenheiten im Weg gewesen, hätte der Erfolg auch noch weit höher ausfallen können.  

Mit einem klaren Sieg in der Tasche, aber auch mit Gedanken an die verletzte Spielerin, wurde so die lange Heimreise durch die mittlerweile dunkle Eifel angetreten. Am nächsten  Wochenende geht es dann weiter im Ligabetrieb mit dem Heimspiel gegen die Vertreterinnen des JFV Rureifel.

Stefan Weis

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