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U17 - Später Jubel bringt Regionalligaaufstieg!

Aachen. Unsere U17-Juniorinnen haben am gestrigen Samstag, dem 25.06.2015 den erstmaligen Aufstieg in die vor einem Jahr neu gegründete ganzjährige Regionalliga perfekt gemacht. In einem lange Zeit offenen Spiel konnte man den SV Menden erst in der Schlussphase mit dem Ausgleich zum 1:1 das Spiel nach dem erfolgreichen Hinspiel (0:1 / Hinspielbericht ) bezwingen.


Die Aussichten waren vor dem saisonentscheidenden Anpfiff klar definiert. Das Hinspiel hatten unsere Juniorinnen am Ende zwar verdient, aber nur knapp mit 0:1 gewonnen, dennoch, im Zusammenspiel mit den sonstigen Ergebnissen gegen die Mendener in der aktuelle Spielzeit war Schwarz-Gelb klarer Favorit.
Die Partie begann, wie aktuell üblich in der Region Aachen, bei bestem Regenwetter und angenehmen 15 Grad in unserem heimischen Leo-Vermeeren-Stadion. Unsere Mannschaft zeigte sich von der ersten Minute zwar spielbestimmend, aber in der Konsequenz was die Offensivbewegung anbelangt wenig durchsetzungsstark. Mehmet Scholl würde sich an dieser Stelle vermutlich über die unterirdische Packingrate auslassen. Menden auf der anderen Seite spielte wie schon im Hinspiel dass was sie können. Keinen spektakulären Offensivfussball, dafür grundsolide in der verstärkten Defensive und ab und an mit kleinen Nadelstichen in Form von schnell vorgetragenen Kontern in Richtung Aachener Tor. Ihre erste ernstzunehmende Aktion dieser Form in der 10.Minute mündete kurz vor dem Alemannenstrafraum (Neudeutsch Box) in einen Freistoß für den Gast aus etwa 17 Metern. In Perfektion von Mendens Nummer 9 (Name?) ausgeführt findet das Spielgerät seinen Weg in einer Musterflugkurve Richtung linkes Toreck wo der Ball von der Latte zunächst auf die Linie und danach ins Tor fliegt. 0:1 für den Außenseiter der das Hinspielergebnis zu diesem Zeitpunkt egalisiert und zu mindestens der Pessimistenfraktion der Alemannen die Frage aufdrängt, ob man später noch eine Verlängerung zu spielen habe, oder ob es direkt in's Elfmeterschießen geht. Mit Hinblick auf weitere 70 zu spielende Minuten würde ich diese Thematik verschieben wollen.
Auf dem Platz geht es unterdessen mit einer leicht verunsicherten Alemannia weiter, die in der verbleibenden ersten Spielhälfte zu keiner nennenswerten Offensivaktion kommt. Zu oft wird der Ball im Aufbauspiel leichtfertig durch einen Fehlpass hergegeben oder von den zweikampfstärkeren Mendenern abgefangen. Die machen unterdessen aus diesen potentiellen Konterchancen eben so wenig da man sich nun offensichtlich zunächst mit dem geglückten Ausgleich (im Gesamtresultat) zufrieden gibt.
Die zweite Halbzeit beginnt mit einem Wechsel der Alemannia. Coach Markus Henke bringt auf der linken Abwehrposition Alina Paschke für Leona Erkens und im weiteren Spielverlauf Julia Ackers für Monique Kratz (61./Verletzungsbedingt), Greta Schnock für Hannah de Jong (63.) sowie Fabienne Gronert für Maren Köppchen (80.). Am Spielgeschehen ändert sich nur Unwesentliches. Unsere Mannschaft trocknet zunehmend durch das Nachlassen des Dauerregens, kann (nicht nur deshalb bedingt) das Spiel weiter in die Mendener Hälfte verschieben und zu der einen oder anderen Chance kommen die allerdings keinmal mit einem Torschuss enden sondern immer irgendwie anders versandete. Menden auf der anderen Seite beschränkte wie schon im ersten Durchgang überwiegend auf eine gute Defensivarbeit, konnten allerdings auch noch ein paarmal sehr gefährlich in die Aachener Hälfte vorstoßen um schlussendlich aber der Aachener Defensive um Kapitänin Christina Völpel zu stranden.
Nicht von der Hand zu weisen war aber mit zunehmender Spielzeit die Tatsache dass unseren Mädels die Zeit davon rannte. Das spürte wohl auch der Aachener Anhang der sich zunehmend lautstark in Form von Anfeuerung zu Wort meldete, was die schwarz-gelben augenscheinlich auch positiv zur Kenntnis nahmen. Deutlich aggressiver ging es nun auf dem Spielfeld zu Gange, unsere Alemannia gewann nun viele wichtige Zweikämpfe im Mittelfeld und konnte sich gute Chancen erspielen die einen Ausgleich verdient gehabt hätten. Herzkaspergefahr auf den Rängen!
Das der Ausgleich in der 74.Minute dann eher in die Kategorie "Kacktor des Monats" eingeordnet werden muss ist dann aber doch nebensächlich. Was zählt ist die Tatsache, dass nach Alinas Ecke der Ball von den Mendenern nicht aus dem Strafraum geklärt werden kann, die gegnerische Torhüterin effektiv in der Ausführung ihres Jobs gestört wird und am Ende Joelle Grisar den Ball über die Linie stochern kann! 1:1! 
Stand jetzt hat unsere U17 den Schlüssel für die Regionalliga wieder in der Hand. Zu überstehen sind allerdings immer noch sechs Minuten plus Nachspielzeit die sich durch die längere Verletzungsunterbrechung von Kiki auf ganze 5 Minuten addiert. Menden versucht noch einmal etwas gegen nun selbstbewusste Alemanninnen zu unternehmen, kommt aber nicht mehr effektiv aus der eigenen Hälfte da man sich eher darauf konzentrieren muss nicht das zweite Gegentor zu bekommen. So bleibt es schlussendlich beim 1:1 was in der Summe durch das erfolgreiche Hinspiel zum Aufstieg unserer Juniorinnen reicht.
Bevor ich zu den Lobgesängen unserer erfolgreichen Jugend komme möchte ich an dieser Stelle noch einmal die Gegnerinnen vom SV Menden loben die sich in den zwei Qualifikationsspielen neben sportlicher Fairness vor allem auch fußballerisch im Vergleich zu den Saisonspielen stark verbessert zeigten. Unsere U15(16) freut sich sicherlich schon auf einen ansprechenden Gegner in der kommenden Saison!
...womit ich zu den vielen Gewinnerinnen der letzten zwei Wochenenden komme. Zum einen natürlich unsere aktive Mannschaft, die U17-Juniorinnen die eine starke Saison mit dem verdienten Aufstieg in die Regionalliga krönen!  Und zum anderen an unsere U15(16)-Juniorinnen die sich durch den Aufstieg der U17 für die kommenden B-Juniorinnen-Mittelrheinliga qualifizieren konnten. 

Herzlichen Glückwunsch an euch alle und viel sportlichen Erfolg in der kommenden sicherlich herausfordernden Saison! (Wic)

Bilder (Wicher/Kersting) [weitere folgen!]


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