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U15/16: „AABSEITS !“ oder: Ein 9:2 Sieg im Testspiel gegen Rhenania Eschweiler

Anstelle des Montagstrainings fuhr am 29.8. eine Auswahlmannschaft aus Spielerinnen der U15 und U16 nach Eschweiler, um ein Testspiel gegen die C-Mädels von Rhenania Eschweiler zu bestreiten. Da Rhenania normalerweise im 9er-Feld unterwegs ist, unsere Mannschaften aber 11:11 im großen Feld gespielt haben bzw. spielen werden, hatte man sich auf vier „Halbzeiten“ geeinigt: 2 mal 20 Minuten im kleinen , und 2 mal 20 Minuten im großen Feld, allerdings auch dort mit kleinen Toren. Seiten wurden während des gesamten Spiels nicht gewechselt.

Während der ersten Hälfte im kleinen Feld konnte Rhenania das Spiel offen gestalten, zwang unserer Mannschaft das Spiel zum Teil sogar auf. Man merkte das unsere Spielerinnen in dieser Konstellation noch nie gespielt hatten, man in der „Enge“ der Spielfläche größere Schwierigkeiten hatte, das eigene Spiel zu machen und das Stellungspiel doch noch zu wünschen übrig ließ. Auch deshalb lief man gefühlte 100 Mal ins Abseits, was der gegnerische Trainer jedes Mal so laut und überzeugend verkündete, dass der eine oder die andere davon nachts vielleicht davon geträumt hat ;-). Dabei hatte er in mindestens 80 % der Fälle recht. Ergebnis war darum auch ein einigermaßen leistungsgerechtes 2:2. 
 
In der zweiten Hälfte änderte sich das Bild: Unsere Mädels hatten mehr Raum, Anspiel und Pässe funktionierten und so fielen, auch wenn noch der eine oder andere „Abseits“-Ruf ertönte, 7 Tore für uns und unsere Torhüterin war praktisch beschäftigungslos. Dazu ist allerdings auch noch anzumerken, dass Rhenania viel weniger Auswechselspielerinnen zur Verfügung standen als uns, was sich bei 80 Minuten, davon 40 auf dem für sie ungewohnten großen Feld zusätzlich bemerkbar machte.

Somit endete das Spiel 9:2 für unsere Mannschaft. Der Trainer und die Trainerinnen konnten sehen, an welchen Schrauben und Schräubchen man bis Samstag - Saisonstart der U 15 in Frechen – noch drehen muss. Und den Mädchen von Rhenania muss bei so viel Kampfgeist in der Liga nicht bange sein. 
 
P.S.: Menschen meiner Generation kennen vielleicht die Lurchi-Hefte noch, die man früher als Kind beim Kauf von Salamander Schuhen geschenkt bekam. Sie endeten immer: „Und im Wald tönt’s lange noch, Salamander lebe hoch.“ 
 
Für das Spiel gegen Eschweiler passt in Anlehnung daran - auch auf Grund der Lage des Stadions- als letzter Satz darum vielleicht: „Und im Wald tönt’s lange noch, …..Aabseits !“

Bericht: Steffi Grisard-Hölscher





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